Der Kohlrabihuckel

Es lebe der „Kohlrabihuckel“  frei nach Walter Rabold

1. Das Gößnitz keine schöne Stadt,
sich wohl herumgesprochen hat.
Doch eines muss man anerkennen,
„Gartenstadt“, kann man sie nennen.

2. Auch Grünanlagen sind bekannt,
die liegen mehr an ihrem Rand.
Ein jedes Kind kennt ganz genau,
die Gärten von der“ Pleißenau.“

3. Gehst du von dort nach Dreußen zu,
da kommst du an „Nähnadels Ruh“.
Ein Loblied ich auch gerne singe,
auf schöne Gärten in der “ Klinge“.

4. In Hainichen die“ Morgensonne“,
ist vielen eine Gärtnerwonne.
Und das gilt auch im gleichem Maße,
für unsre“ August-Bebel-Straße“.

5. Doch hast voll Sorgen du den Buckel,
dann gehst du zum „ Kohlrabihuckel“.
So, wird er vom Volk genannt,
„Bergfrieden“ ist nicht so bekannt.

6. Gegründet als“ Naturverein“,
wird er am ältesten wohl sein.
Und hier steht eine kleine Kneipe,
die ist ne wunderschöne Bleibe.

7. Hier trifft sich in der Abendstunde,
die altbekannte Tafelrunde.
Aus ihren Gärten kommen sie,
nach ihres Tages Schweiß und Müh.

8. Doch triffst du hier auch andre Gäste,
zum Beispiel beim Familienfeste.
Sei es Geburtstag, Jugendweihe,
alles ist mal an der Reihe.

9. Auch Klassentreffen finden statt,
kurz, wer ein Jubiläum hat.
Der tut mit Freunden sich hier gütlich,
denn sauber ist’s, freundlich, gemütlich.

10. Bei Musik und gutem Essen,
das gute Bier nicht zu vergessen.
So nimmt uns der „Kohlrabihuckel“,
all unsre Sorgen schnell vom Buckel.

Die Frage scheint mir nicht zu kühn, was wäre Gößnitz ohne ihn?

Bild-Kohlrabihuckel